Grundsätzlich ist die Pflege des Hundes nicht nur notwendig und wichtig für die Hygiene, sondern auch förderlich für die Beziehung zwischen Mensch & Haustier. Ihr Hund sollte sich von Ihnen problemlos an Ohren, Fell, Nägel, Augen und Zähnen untersuchen lassen, ohne Sie anzuknurren oder sogar zu beißen. Hier gilt die Devise: Früh übt sich! Gewöhnen Sie Ihr Vierbeiner bereits im Welpenalter an die regelmäßige Pflege.

Dieser Artikel möchte für neue oder werdende Hundehalter einen ersten Überblick und wichtige Pflegetipps im Hinblick auf die korrekte Hundepflege geben.

1. Ohr-Reinigung

Diese Hygienemaßnahme ist bei den meisten Hunden äußerst unbeliebt, da die Hunde an den Ohren sehr empfindlich sind. Kontrollieren Sie die Ohren Ihres Vierbeiners einmal wöchentlich auf Sauberkeit und eventuellen Milbenbefall, da diese für Parasiten ein beliebter Körperteil sind.

Kaufe eine allgemeine Ohrwaschlösung bei einem lokalen Haustierladen. Reinige sanft und geduldig den Gehörgang mit dem nichtalkoholischen Produkt und wische es sauber ab.

2. Zahnhygiene

Kontrollieren Sie das Hundegebiss ungefähr wöchentlich, indem Sie die Lefze behutsam nach oben schieben. Eine regelmässige, ausgedehnte Zahnpflege ist bei Hunden notwendig. Besonders Trockenfutter soll den Abrieb von Zahnbelägen fördern und somit zur Zahngesundheit Ihres Vierbeiners beitragen.

Obwohl dein Hund zuerst aussehen wird, als ob er das zähneputzen nicht mag, ist die Zahnpasta tatsächlich ein Genuss für ihn!

3. Pflege des Fells – Kämmen, Büsten

Ihr Hund sollte regelmäßig gebürstet werden. Nutzen Sie hierfür Utensilien aus dem Haustierladen. Je nach Fellbeschaffenheit (Pflegeintensität und Länge) sollte dies in regelmäßigen Zeitintervallen geschehen, um Verfilzungen vorzubeugen. Kurzhaarige Hunde müssen wenig gebürstet werden. Langhaarige Hunde, vor allem wenn die Gefahr des Verfilzens relativ groß ist, sollten sogar fast täglich gebürstet werden. Besonders in den Zeiten des Fellwechsels im Herbst und Frühjahr ist das regelmäßige Bürsten sehr wichtig, um den Hund von den „alten“ Haaren zu befreien.

4. Pflege der Krallen und Pfoten

Bei den meisten hunderassen müssen die Krallen nur selten geschnitten werden. Der Abrieb über die tägliche Bewegung hält die Krallen in der Regel auf natürliche Art und Weise kurz. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir professionelle Hilfe. Durch Laien ist es nur schwer einzuschätzen, wie kurz Hundekrallen geschnitten werden dürfen. Im schlimmsten Fall wird ins sogenannte Leben der Hundekralle – Nerven und Blutgefäße – geschnitten und der Hund somit verletzt.

Kontrollieren sie regelmäßig, dass sich die Ballen der Pfoten sauber sind und nichts dazwischen festsetzt. Sollte dies der Fall sein, reinigen Sie die Pfoten mit Wasser oder kürzen Sie das verklebte Fell langsam und vorsichtig mit einer Schere.

5. Hund Baden

Man kann die Hunde oft dabei beobachten, wie sie sich mit einem unverhohlenen Vergnügen im Sand oder auf dem Teppich wälzen. Manche Hundebesitzer finden es echt amüsant, die anderen halten es für unhygienisch, aber so lösen die Hunde ihre Pflegeprobleme.

Wenn aber ein Hund als Haustier gehalten wird, soll er regelmäßig gebadet werden, um Schmutzstoffe wie Staub, Mikroben, Schmutz, die sich auf der Haut und dem Fell ansammeln, zu wegbekommen und unangenehme Gerüche zu entfernen. Die regelmäßige Pflege ist für einen Hund unerlässlich und sorgt für Gesundheit und Wohlbefinden bei Tier und Besitzer, die zusammen unter einem Dach wohnen.